Illegale Sperrmüllablagerungen in den Stadtteilen Steilshoop und Bramfeld

In Bramfeld wurden im Jahr 2019 108, im Jahr 2020 200 und im Jahr 2021 228 illegale Sperrmüllablagerungen dokumentiert. 

In Steilshoop waren es im Jahr 2019 88, im Jahr 2020 178 und im Jahr 2021 125.

 

Sperrmüllablagerungen können der SRH jederzeit gemeldet werden. Diese werden in der Regel innerhalb von drei Tagen - überwiegend sogar schneller – entfernt.

 

Wenn Sie illegalen Sperrmüll sehen, bitte sofort der Stadtreinigung über die App melden.

 

Autor: Sandro Kappe

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Update: Rückbau des Pumpwerkes am Appelhoffweiher verzögert sich - Geplante Hundwiese kommt daher erst später

Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte beschlossen, dass die Fläche des alten Pumpwerkes am Appelhoffweiher als Hundewiese ausgewiesen werden soll. Ursprünglich sollte das Abwasserpumpwerk bis Ende 2021 zurückgebaut sein.

Nun muss der Senat mitteilen, dass sich der Rückbau bis Ende September 2022 verzögert (22/6988). Das Projekt wurde aus

betrieblichen Gründen in das Jahr 2022 verschoben.

Die erforderliche Ausschreibung befindet sich derzeit in Bearbeitung, die Auftragsvergabe soll im

zweiten Quartal erfolgen. 

Das Bezirksamt hat den Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) beauftragt, den Flächenankauf zu übernehmen. Die Ausweisung als Hundeauslaufzone kann voraussichtlich innerhalb von drei Monaten nach erfolgtem Flächenankauf und der anschließenden Übertragung an das Bezirksamt erfolgen, da noch Umbauarbeiten zur Herstellung einer Hundefreilauffläche notwendig sind. Das zuständige Bezirksamt plant, die ca. 600 qm große Fläche nach erfolgtem Ankauf in die Grünanlage um den Appelhoffweiher zu integrieren.

(Autor: Sandro Kappe)

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Impfaktion

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BOB - die NABU-Gruppe Bramfeld/Ohlsdorf/Barmbek

Wir sind eine Gruppe von mehr als 30 jungen und alten Naturbegeisterten, möchten Parks, Bäche, Gärten naturnäher gestalten und damit erreichen, dass sich hier noch mehr Pflanzen und Tiere wohlfühlen.

Neben dem Renaturierungsprojekt Eisvogel an der Seebek engagieren wir uns vor allem im Naturgarten an der Bebelallee in Winterhude.

Mit unserem „Projekt Eisvogel“ haben wir die Seebek seit 2005 Stück für Stück in einen naturnahen Zustand zurückversetzt. In vielen Arbeitsstunden wurden betonierte Abschnitte entfernt, Auen angelegt und Steilwände gebaut. Ufer haben wir abgeflacht und Überflutungsflächen geschaffen, gesäumt von heimischen Pflanzen. Die Streuobstwiese nahe dem Appelhoffweiher, angelegt 2009, entwickelt sich eindrucksvoll. Insektenhotels und Nistkästen sorgen für zusätzliche Attraktivität bei Vögeln, Fledermäusen, Bienen& Co.

Im zeitigen Frühjahr werden wir rund um den Appelhoffweiher einige Vogel- und Fledermausnistkästen anbringen und weitere Informationstafeln aufstellen, zum großen Teil finanziert durch einen Zuschuss des Stadtteilrates Appelhoff. Vielen Dank dafür!

Naturführungen an Seebek und Bramfelder See wird es hoffentlich ab April wieder geben.

Wir treffen uns an jedem 4. Montag im Monat um 19 Uhr und freuen uns über neugierige Interessierte. Treffpunkt ist normalerweise das Bürgerhaus Barmbek, z. Zt. tauschen wir uns aber coronabedingt per zoom aus. Bitte bei Interesse in jedem Fall unbedingt vorher anmelden (bob@nabu-hamburg.de).

Unsere website www.nabu-hamburg.de/bramfeld informiert Sie über aktuelle Themen und Veranstaltungen.

Autor: Werner Völler

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Erneuerung der Fernwärmeversorgung im Bereich Schwarzer Weg / Steilshooper Straße

Die Wärme Hamburg GmbH plant Bauarbeiten für die Erneuerung von Fernwärmeleitung durchzuführen. Die bestehenden Fernwärmeleitungen werden auf einer Länge von ca. 350 Metern vom Schwarzen Weg bis zur Steilshooper Straße erneuert.  

Beginnen sollen die Arbeiten am 10.01.2022 und sollen bis voraussichtlich Ende August 2022 abgeschlossen sein.  

Während der Bauarbeiten wird es zu Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen, Grundstückseinfahrten bleiben jedoch während der gesamten Bauzeit befahrbar.   

Der Schwarze Weg wird von der Steilsh. Straße bis Ende Penny-Grundstück voll gesperrt, ist aber rückwärts über den Hermann-Buck-Weg befahrbar. 

Die Steilshooper Straße wird eingeengt, es bleibt aber eine Fahrbahn, die über eine Ampel als Blockverkehr befahrbar bleibt. Die Ampelsteuerung wird je nach Verkehrsaufkommen gesteuert. 

Details entnehmen Sie der Grafik. Fragen und Anregungen senden Sie bitte per E-Mail an: baustellen@waerme.hamburg  

Autor: Sandro Kappe

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Frohes neues Jahr

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesundes Jahr 2022. Hoffentlich wird das Jahr besser als das letzte.

Der Beirat wird auch im Jahr 2022 für Sie da sein. Wenn Sie was haben, melden Sie sich immer gerne.

 

Für den Beirat 

Sandro Kappe

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Steilshoop hat im Jahr 2021 zwei Hausärzte verloren – Bereits jetzt herrscht ein Aufnahmestopp – Beschwerdestelle nutzen

Der Senat teilt mit, dass in der Gründgensstr. 26 zwei hausärztliche Zulassungen zum 30.06.2021 endeten. Bei der einen Zulassung erfolgte die Übernahme durch eine Anstellung in Bramfeld, bei der zweiten Zulassung steht die Nachbesetzung noch aus. Bei uns im Quartier Appelhoff sieht es noch schlimmer aus.

 

Die verbliebenden Ärzte in Steilshoop nehmen bereits keine Patienten mehr auf. Ein Unding. Viele Steilshooperinnen und Steilshooper müssen weite Wege in Kauf nehmen. Gerade in einem Stadtteil mit einer eingeschränkten Mobilität sollte Abhilfe geschaffen werden, ansonsten werden die Folgekosten durch ausbleibende Behandlungen deutlich steigen.

Was meinen Sie?

(Autor: Sandro Kappe)

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Illegaler Sammler vor dem Schwarzen Weg soll ab Januar weg sein

 

Vor dem Recyclinghof am Schwarzen Weg in Steilshoop läuft die Abgabe von Elektroschrott ab Januar nur noch auf offiziellem Weg – so, wie es sein sollte.

Bisher gab es dort einen Sammler, der die Leute in der Warteschlange vor dem Recyclinghof angesprochen hat.

Dieser Sammler hatte gegenüber dem Recyclinghof eine Lagerfläche der Stadt Hamburg (LIG) angemietet. Diese wurde ihm nun zu Ende Januar 2022 fristgerecht gekündigt. Begründung: er hat das Grundstück nicht im vertragsgemäßen Zustand gehalten.

 

Autor: Sandro Kappe

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U5-Haltestellennamen stehen fest

Nachdem über 2.000 Namensvorschläge für die neuen U5-Haltestellen von Bramfeld in die City Nord eingegangen sind und über 17.000 Stimmen für die finalen Vorschläge abgegeben wurden, stehen nun die endgültigen Namen fest. Die vier neuen Haltestellen heißen künftig Bramfeld, Steilshoop, Barmbek Nord und City Nord (Stadtpark). Als bereits bestehende Haltestelle behält die Sengelmannstraße ihren Namen. Dem folgenden Bild entnehmen Sie die Planung für die Haltestelle in Steilshoop.

Autor: Sandro Kappe

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Errichtung des Depotcontainerstandortes Noldering 35

Unter Beteiligung aller Fachgebiete haben das   BA Wandsbek und die Stadtreinigung den   Standort im Noldering 35 auf technische   Umsetzbarkeit und rechtliche Zulässigkeit hin   geprüft und für geeignet befunden. Der Standort   umfasst drei Altglascontainer und einen für   Elektroaltgeräte. Der Standort wird nach Kenntnisnahme durch den   Regionalausschuss abschließend hergerichtet.

   Autor: Sandro Kappe

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Tag der offenen Tür

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Baubeginn Georg-Raloff-Ring Freifläche

Die notwendigen Baumfäll- und Rodungsarbeiten auf dem Baugrundstück sollen vom 22.11. bis zum 30.11.2021 wie geplant stattfinden. Im Anschluss, noch vor Weihnachten, soll dann mit Aushub der Baugrube begonnen werden, sodass dann im Laufe des Januars, je nach Witterung, die Betonarbeiten stattfinden können. Bei den Aushub- und Betonarbeiten kann es zu leichten Erschütterungen kommen, wie uns mitgeteilt wurde.

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Die Infotafel vom Beirat wurde zerstört

Unglaublich. Wieso macht man sowas? Hat jemand was gesehen? Gerne melden.

Eine Anzeige haben wir veranlasst.

Autor Sandro Kappe

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Zeugenaufruf nach bewaffnetem Überfall auf Fußgänger in Hamburg-Steilshoop (am Appelhoffweiher)

Am 27.10.2021 überfielen drei bislang unbekannte Täter einen 31-Jährigen am Appelhoffweiher. Die Polizei sucht Zeugen. Wenn Sie was gesehen haben, melden Sie sich bitte.

Weitere Infos unter:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/5058394

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Was plant die SAGA mit dem Schandfleck der ehemaligen Kneipe “Roseneck” in der Fabriciusstraße?

 

Mit Drucksache 22/6064 teilt der Senat mit, dass die dortige Gewerbeeinheit vermietet ist. Ein Abriss und Neubau ist vor dem Hintergrund dortiger baurechtlicher Anforderungen und Einschränkungen im Wohngebiet im Übrigen aktuell nicht umsetzbar. 

Somit wird der Schandfleck wohl nicht so schnell verschwinden.  (Autor: Sandro Kappe)

 

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Anwohnerinnen und Anwohner hübschen das Quartier auf! Danke

Die Beschäftigten von Asklepios in der Steilshooper Straße haben das Quartier wieder hübsch gemacht. Einmal vor dem BUDNI und einmal vor deren Gebäude. Einfach schon und vielen Dank für diesen Einsatz.

Gemeinsam für ein schönes Quartier.

Wollen Sie auch eine Grünfläche im Quartier pflegen, dann können Sie dies beim Bezirksamt Wandsbek beantragen. Dafür gibt es auch finanzielle Unterstützung:

https://www.hamburg.de/wandsbek/freizeit-umwelt/gruenpatenschaften/11934246/gruenpatenschaften

 

Autor: Sandro Kappe

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Zugeparkte Fahrradwege und Fußwege?

Liebe Anwohner*Innen besonders in der aktuellen Situation, sind viele einzelne Personen, aber auch Familien mit den entsprechenden Anhängern, hauptsächlich mit dem Fahrrad unterwegs.

Leider behindern regelmäßig falschparkende Autos den Fahrradverkehr oder versperren die Fußwege und gefährden dadurch die Fahrradfahrer oder Fußgänger, insbesondere, wenn diese ausweichen müssen.

Der ADFC weist daraufhin, dass Fahrer angezeigt werden können.

Wichtige Informationen und Details kann man erhalten unter:

 https://hamburg.adfc.de/artikel/radweg-zugeparkt-falschparker-kannst-du-anzeigen

                                                                                                                                  Anastasia Kiloglou-Dora

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Wichtige neue Regeln für E-Scooter-Nutzer -zur Freude von Fußgängern-

Die Fahrer sind verpflichtet zukünftig bei der Rückgabe des E-Scooters ein Foto zu machen. Bei diesem Foto muss zu sehen sein, dass der Roller nach der Fahrt nicht mitten auf der Straße abgestellt wurde.

Außerdem sollen die Parkverbotszonen perspektivisch erweitert werden.

Zuvor hatte der Landesverkehrsbetrieb (LVB)  im September mit den Anbietern von E-Scootern ein Pilotprojekt gestartet. Bei diesem Projekt wurde vereinbart, dass die Anbieter täglich gemeinsame Fußpatrouilien einsetzen. Diese Patrouille sollten täglich in der Stadt unterwegs sein, um falsch abgestellte E-Scooter umzustellen und auf die Nutzer zuzugehen. Die störenden E-Roller konnten beim LVB angemeldet werden, um wenn nötig Bußgelder gegen die Anbieter und/oder Nutzer auszustellen.

                                                                                                    Anastasia Kiloglou-Dora

Quelle: www.mopo.de/hamburg/e-roller-chaos-ab-jetzt-kontrolliert-die-scooter-polizei  16.09.2021

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Sensation: Steilshooper Team fährt zur WM - Sponsoren werden gesucht

Ein Steilshooper Sportteam von der GFG löst die Fahrkarte zur WM:

"Topas" - JMC 1. Bundesliga Formation - konnte sich als Viertplatzierte auf dem Turnier in Voerde (NRW) für die Weltmeisterschaften im Dezember in Polen (Nähe Warschau) qualifizieren. Einfach unglaublich toll.

Um aber den Traum an einer Weltmeisterschaft im JMC teilzunehmen zu erfüllen, braucht die GFG noch finanzielle Unterstützung.

Die Kosten für 12 Tänzerinnen und Coach betragen ca. Euro 6.600,00. Der Fachverband aus Hamburg hat eine Kostenbeteiligung zugesagt. Dennoch wäre der eine oder andere Sponsor hilfreich. Wenn Sie jemanden kennen, bitte melden.

Die WM findet vom 03. bis 06.12.2021 in Folwark Lochow in der Nähe von Warschau (Polen) statt. Für die Teilnehmer müssen vier Tage Urlaub nehmen.

https://www.gfg-steilshoop.com/

Autor: Günter Boldt (Vorsitzender GFG)

Fotorechte bei Andreas Hofmann

Gefällter Baum beim Spielplatz Appelhoff fehlt – Schattenspender fehlt

Anwohnerinnen und Anwohner vermissen den Baum, der am Spielplatz einen schönen Schatten warf. Er wurde gefällt und kein Ersatz gepflanzt. Der Beirat hat den zuständigen Regionalausschuss gebeten sich darum zu kümmern. Dieser hat in seiner Sitzung am 30.09.2021 einstimmig beschlossen, dass möglichst schnell zwei neue Bäume gepflanzt werden sollen, die dann wieder Schatten spenden. Wir hoffen, dass dies zeitnah erfolgt und bedanken uns beim Regionalausschuss für den Einsatz.

Autor: Jens Wagner

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Rasende Radfahrer am Appelhoffweiher – Regionalausschuss sieht kein Erfordernis für Maßnahmen

Anwohnerinnen und Anwohner haben sich darüber beschwert, dass am Appelhoffweiher sowie auch zwischen dem Spielplatz und der Schule gerast wird. Es kam bereits mehrfach zu gefährlichen Situationen. Die Polizei sieht hier keine Möglichkeit zu handeln und empfahl dem Beirat das Aufstellen von Respekt-Schildern. Aus diesem Grund hat der Beirat den zuständigen Regionalausschuss gebeten das Aufstellen dieser Schilder zu prüfen. Damit sollen die Radfahrerinnen und Radfahrer animiert werden langsamer zu fahren.

In der Sitzung vom 30.09.2021 wurde über die Anbringung von Respekt-Schildern am Appelhoffweiher und am Spielplatz beraten, damit das Bewusstsein für den gegenseitigen Respekt aller Spaziergänger und Radfahrer gewährleistet ist. Derlei Schilder wurden bereits im Alstertal erfolgreich ertüchtigt. Der Antrag wurde jedoch leider abgelehnt, da dies nichts bringen würde.

Somit haben wir weiter die Problematik, dass am Appelhoffweiher gerast wird.

Sollten Sie Ideen oder Anregungen haben, was man stattdessen machen könnte, melden Sie sich gerne bei uns.

Autoren: Jens Wagner und Sandro Kappe

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Hamburg räumt auf - auch am Appelhoffweiher

Hamburg räumt auf und der Stadtteilbeirat Appelhoff war mit der evang. Stadtmission Bramfeld dabei. Mehr als 20 Leute aus dem Quartier haben mitgeholfen. Ein Dank geht an alle Helfer. Wir wollen, dass das Quartier schön bleibt.

Es ist einfach schön, wenn die Leute selber anpacken. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sollten vor dem Wegwerfen von Müll daran denken, dass dies andere nur hinterherräumen müssen.

 

Autor: Pastor Ulrich Reuter und Jens Wagner

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Hamburg räumt auf - Sei dabei!

Am Freitag, 10.09.2021 sammelt das Quartier Appelhoff den Müll vor Ort ein. Wer möchte dabei sein und mithelfen? Treffpunkt ist um 16:30 Uhr am Appelhoffspielplatz (Schachbrett). Es werden Greifzangen mitgebracht. Wir freuen uns auf euch.

 

Autor: Pastor Ulrich Reuter

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Appelhoffweiher: Konnten bei den Wasserproben Problemstoffe festgestellt werden?

 

 

Auf dem Appelhoffweiher waren häufig Ölspuren sichtbar. Der Umstand, dass tote Fische festgestellt worden sind, hat die Verwaltung dazu veranlasst Wasserproben zu entnehmen. Es konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden. 

Auf Anfrage (22-5439) teilt der Senat mit: 

“Die letzte Probennahme im Appelhoffweiher und der Seebek fand am 2. Juli 2021 statt. Es wurden an drei Probenahmestellen Wasser- und Sedimentproben entnommen. Die drei Sedimentproben wurden auf Schwermetalle sowie Arsen untersucht. Die drei Wasserproben wurden auf insgesamt 460 Parameter untersucht (u.a. Schwermetalle, Arsen, Süßstoffe, Biozide, Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel und deren Abbauprodukte, leicht und schwerflüchtige Kohlenwasserstoffe). Die Analysen ergaben keine erhöhten Konzentrationen der untersuchten Stoffe. Die festgestellten Konzentrationen lagen in einem für urban geprägte Oberflächengewässer üblichen Bereich. “ Auf dem Appelhoffweiher waren häufig Ölspuren sichtbar. Der Umstand, dass tote Fische festgestellt worden sind, hat die Verwaltung dazu veranlasst Wasserproben zu entnehmen. Es konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden. 

 

 

Autor: Sandro Kappe

 

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Appelhoffweiher: Was war die Ursache für die sechs verletzten und vier toten Vögel? - Sollten Sie wieder tote Vögel feststellen, bitte bescheid geben.

 

Ursächlich für das Sterben waren laut Senat Bakterien.  Auf Anfrage (22-5439) teilt der Senat mit: “Bei den zur Untersuchung an das Institut für Hygiene und Umwelt verbrachten toten Wasservögeln bestand vorberichtlich der Verdacht auf Intoxikation mit Botulinumtoxin. Bei Botulinumtoxin handelt es sich um ein Neurotoxin, das von Bakterien (Clostridum botulinum) gebildet wird und zu Lähmungserscheinungen und schließlich zum Tode führen kann.  

Bei der pathologischen Untersuchung und den weiterführenden Untersuchungen, z.B. auf aviäre Influenza, fanden sich keine Hinweise auf andere todesursächliche Erkrankungen. Organproben der Tiere wurden entnommen und zur Untersuchung auf Botulinumtoxin-Gene an das dafür zuständige Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) gesendet. Es konnte in mehreren Organen Botulinumtoxin-Gene nachgewiesen werden (Endbefunde vom FLI). Der Nachweis der Botulimumtoxin-Gene bedeutet, dass in den Tieren Bakterien vorhanden waren, die das Toxin bilden konnten. Das Toxin selber wurde hiermit nicht nachgewiesen. Als ursächlich für die Erkrankungen und Todesfälle der Wasservögel am Appelhoffweiher wird die Intoxikation mit Botulinumtoxin angenommen.” 

Autor: Sandro Kappe

 

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Schule Appelhoff, Stadtteilbeirat Appelhoff |  Appelhoff 2 | 22309 Hamburg

E-Mail: Stadtteilbeirat-appelhoff@web.de