Interview mit dem Vorsitzenden

Viele, die den Newsletter lesen, kennen Sandro Kappe, den Vorsitzenden des Stadtteilbeirats Appelhoff. Wir, Gaby Weber und Friedrich Nahrgang, sind neugierig, was bewegt einen jungen Mann, viele Stunden seiner Freizeit für den Stadtteilbeirat einzusetzen.

Gaby: Hallo Sandro, wie lange bist du schon im Stadtteilbeirat?

Ich gehöre seit 2010 dem Stadtteilbeirat Appelhoff an. Zuerst war ich Schriftführer, bis ich 2014 gefragt worden bin, ob ich den Vorsitz übernehmen möchte. Dieser Bitte bin ich gerne nachgekommen.

 

Gaby: Wie bist du auf den Stadtteilbeirat aufmerksam geworden?

In meiner Funktion als Mitglied im Regionalausschuss wurde mir mitgeteilt, dass regelmäßig bei mir vor der Tür der Stadtteilbeirat Appelhoff tagt.

 

Friedrich: Was reizt dich an dieser Aufgabe als Vorsitzender?

Mich reizt an dieser Aufgabe, dass ich mitgestalten und Ideen einbringen kann. Beispielsweise war eine meiner ersten „Amtshandlungen“ die Einführung des Newsletters. Man lernt in dieser Funktion viele interessante Menschen kennen. Dadurch habe ich auch das Quartier besser kennen gelernt.

 

Gaby: Welche Projekte liegen dir besonders am Herzen?

Aus meiner Sicht ist die Förderung des Miteinanders im Quartier das wichtigste und größte Projekt. Dabei geht es darum, dass die Vernetzung untereinander weiter gefördert wie beispielsweise durch die Kennenlernbank.

In Großstädten leben die Bewohner häufig anonym nebeneinander her. Das Quartier Appelhoff soll anders sein. Hier sollen die Leute sich besser kennenlernen und sich austauschen. Das liegt mir besonders am Herzen! Das kann der Beirat fördern und das soll er auch weiter fördern!

 

Gaby: Mir fällt immer wieder auf, dass einige Menschen in unserer Umgebung das schöne Quartier missachten. Es wird beschmiert und zerstört. Was ärgert dich am meisten?

Da sprichst du etwas Wahres an. Wenn ich mir den Spielplatz am Appelhoff anschaue, der ja erst vor wenigen Jahren mit unseren Steuergeldern so schön hergerichtet worden ist, dann muss ich dir absolut recht geben. Die Bänke sind beschmiert, Geräte werden mutwillig kaputt gemacht und überall wird der Müll hingeworfen. Das stört mich tierisch.

Dankbar kann das Quartier sein, dass wir eine so hilfsbereite Betreuerin haben, die sogar nach Silvester direkt den Müll einsammelt. Dafür nochmal ein Dankeschön an Anastasia Dora.

 

Gaby: Was würdest du dir wünschen für das Quartier und für deine Arbeit als Vorsitzender?

Manchmal wünsche ich mir eine Quartiermanagerin. In meiner Anfangszeit hat mir Alexandra Quast mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Das hat die Arbeit schon vereinfacht. Sie hat beispielsweise beim Erstellen und Verteilen des Newsletters geholfen. Da mangels finanziellen Ressourcen keine Quartiermanagerin eingestellt werden kann, würde ich mir wünschen, dass Anwohner/Innen z.B. beim Verteilen des Newsletters helfen.

Für das Quartier wünsche ich mir, dass es so schön bleibt wie es ist. Dass die Garten- und Grünanlagen bestand haben. Das ist unsere grüne Lunge und ich wünsche mir, dass die bestehen bleibt.

 

 

Wer den Vorsitzenden und die anderen Mitglieder des Stadteilbeirats kennen lernen möchte, ist sehr herzlich eingeladen zu einer der nächsten Sitzungen zu kommen.