Feedback zur Straßensanierung Steilshooper Straße

Unter "mehr lesen" finden Sie ein Statement von einem Anwohner zu den Umbaumaßnahmen. 

Was sagen Sie dazu?

Wie finden Sie die Umbaumaßnahmen?

Im Folgenden finden Sie ein Statement zu der Straßensanierung der Steilshooper Straße. Was meinen Sie dazu?

Wie finden Sie die Neubaumaßnahmen?

"Hallo lieber Stadtteilbeirat Appelhoff,

Hallo Herr Kappe,

so langsam nähern sich die Baumaßnahmen den Ende und man kann das Ergebnis erkennen und testen.

Gerne hätte ich meine Meinung auf unseren Internetseiten kund getan, aber hier gibt es zu den Baumaßnahmen keine Kommentierungsmöglichkeit mehr.

Als erstes: Der Steilshooper Abschnitt der Steilshooper Straße wird wirklich schön aussehen, das ist schon jetzt erkennbar. Die Unkerei über künftige verschnutzte Grünflächen kann ich nicht verstehen. Lasst uns doch erst einmal schauen, es hat schon vielen geklappt, wo es erst Befürchtungen gab.

Aber, eine Straße muss auch genutzt werden können und hier sehe ich Probleme:

Mit dem Auto:

Die Autotrasse wird deutlich schmaler werden. Dies wird Tempo herausnehmen.

Am Fußgängerüberweg bei den Grünanlagen sogar streitbar deutlich.

Und es fehlen deutlich Parkplätze und das bei einer geplanten deutlichen und sehr mächtigen Nachverdichtung der Bevölkerung.

Es wird nicht funktionieren,die Leute zu zwingen kein Auto zu haben. Damit wir Volk da unten kein Auto mehr benutzen, müssen Alternativen geboten werden und dazu auch Flächen, wo man das Auto stehen lassen kann, ohne das man gleich morgens ein Ticket erhält, wenn man nachts schlecht geparkt hat und morgens nicht mit dem Auto zur Arbeit fährt.

Mit dem ÖPNV:

Eines ist ja mal unabhängig von dem Umbau der Steilshooper Straße klar, der Appelhoff erhält keine U-Bahn, wie mal früher geplant. Die Linie 277 wird mit dem Umbau nicht besser und nicht schlechter, aber sie ist im Moment über weite Teile des Tages fast unzumutbar voll und langsam.

Mit dem Fahrrad:

Auf den Fahrradstreifen wird man den Appelhoff gut durchqueren können.

Aber wehe man wohnt im Quartier Appelhoff. Früher gab es an einigen zu wenigen Stellen abgesenkte Bordsteine, über die Kursänderungen oder das einfache erreichen des Zuhauses auf der anderen Seite möglich war.

Gibt es auf der neuen Steilshooper Straße nicht mehr. Am Ziel angekommen wird man absteigen müssen und das Fahrrad über Kantsteine heben müssen (Auch Kinder und ältere Personen, auch mit Anhänger) oder man fährt eben gleich verbotswidrig auf dem Fußweg.

Autos haben dieses Problem übrigens nicht. Ihnen wurde an jeder erlaubten Zufahrt der Bordstein abgesenkt. Welche Inkonsequenz, wenn man als Stadt auf weniger Autoverkehr setzen möchte.

Und dann noch der Übergang nach Barmbek:

Kurz vor der Ecke Rümkerstraße geht es auf den alten Radweg.

Um auf der Steilshooper Straße weiterzufahren wird man also weiterhin an der Bettelampel 1-2 Ampelphasen den Autoverkehr vorbeiziehen sehen.

In die Rümkerstraße geht es auf dem alten Radweg mit vielen Engen kurven in der Einmündung Schmachthäger Straße um dann auf dem auch erst vor kurzen Fahradstreifen Rümkerstraße wieder heruntergeführt zu werden.

Diese Verbindung ohne Fahrradstreifen zwischen den beiden Stadtteilen ist Schikane und abgehobene Bürokratie in Reinform! ... hier will ich nicht weiter kommentieren.

zu Fuß:

Ein Prachtboulevard ist entstanden, beide Seiten zusammen fast so breit wie die Spitaler Straße.

Wie mit dem Fahrrad wird man hier Prächtig den Appelhoff durchqueren können.

Aber auch hier Kantsteine ohne Ende.

Es soll ja auch Personen mit Hackenporsche, Kinderwagen oder gar im Rollstuhl geben.

Auch wurden in der Gegend schon Kinder mit rollenden Spielzeug gesichtet.

Der jetzt folgende Verweis auf die offiziellen Übergänge ist einfach nicht Praxisgerecht und würde für Autofahrer nie erfolgen.

Vielleicht gibt es ja noch die Möglichkeit, die Lehrbücher, auf die in Hamburg immer verwiesen wird und die anderswo in Hamburg die gleichen Probleme geschaffen haben, zu verbrennen, die Verfasser in Rente zu schicken und wieder schicke Straßen zu bauen, die man auch benutzen kann.

Diese Mail stellt keine Kritik an Ihrer meist sehr guten und oft ehrenamtlichen Politik dar, sondern eine Kritik an abgehobener Städteplanung in den Behörden, die nicht mehr für das Volk da ist, die es bezahlt, sondern zum befriedigen von Ideologien."

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Kommentare: 6
  • #1

    Reinhold Dick (Sonntag, 14 Januar 2018 13:31)

    Warum verschweigt der Verfasser oder Verfasserin seinen Namen. Wenn ich meine Meinung kundtue muss ich auch so mutig sein, meinen Namen darunterzusetzen. Im Übrigen halte ich das Statement in manchen Punkten durchaus realistisch.

  • #2

    Appelhoffweiher (Sonntag, 14 Januar 2018 13:36)

    Den Namen hat die Redaktion raus gelassen. Der Name ist jedoch bekannt.

  • #3

    Peter Ungemach (Sonntag, 14 Januar 2018 17:59)

    Der Strassenumbau ist organisatorisch eine Peinlichkeit wie mit Steuergeldern umgegangen wird. Die erneuerte Strasse wurde bis zu siebenmal wieder aufgegraben weil diverse Massnahmen wie Regenwassersiel, Fernheizungsleitung etc korrekt angeschlossen oder instandgesetzt werden mussten. Ein qualifizierter Projektkoordinator vor Ort mit allen Unterlagen fuer die notwendigen Massnahmen haette viel Doppelarbeit einsparen koennen. Ich frage mich warum die Masten aller Strassen-und Gehweglaternen ausgetauscht werden mussten wo doch eine Erneuerung der Leuchtkoerper auf LED Technik gereicht haette.

    Nun zum eigentlichen Aergernis:
    Wieso wurden uns die Parkplaetze zur Strasse vor Hausnummern 290 und 282 genommem? Weil der Gehweg jetzt um die Eichen herumgefuehrt wird ?? Und der alte Gehweg direkt an den Grunstuecken entfernt / umgegraben wurde weil ggf zu schmal empfunden. Wo doch nahe der Haeuser 294 der Gehweg schmal
    geblieben ist . So eine Geldverschwendung tut weh.

    Zukueftige Gefahrenquelle: Ueberweg von den Kleingaerten zum Wiesengelaende mit grossem Spielplatz und Weg Richtung Famila:
    Die Verkehrdinsel ist 4,60 m breit. Die Fahrzeugdurchfahrbreiten je 3,25 m. Hier wird gewollt eine Veraengung durchgefuehrt auf der sich Radfahrer mit den Autos durchquetschen sollen. Ich warte auf die ersten Verkehrsunfaelle mit Radfahrern nach Fertigstellung. Uebrigens, falls nicht bekannt richtet sich der
    Durchfluss bzw die Geschwindigkeit nach dem engste Querschnitt falls das schon in einer Planungsabteilung bekannt ist.

  • #4

    Thomas Helmedach (Sonntag, 14 Januar 2018 21:23)

    @Reinhold Dick: Ich war es :-)
    Natürlich stehe ich zu meiner Meinung.
    Der Text ist bewusst drastisch formuliert und soll zum Nachdenken animieren.
    Vielleicht kommen ja noch weitere Verbesserungsvorschläge, damit wir alle die Straße im Kompromiss gut oder wenigstens besser benutzen können, falls wir erhört werden.
    Wer nichts offiziell sagt oder schreibt, der wird auch nicht erhört werden und darf auch nicht am Stammtisch meckern.


  • #5

    Ingo Starsonek (Mittwoch, 17 Januar 2018 13:23)

    Die Ampeln an der Steilshooper Str. - Rümkerstr. sind keine "Bedarfsampeln" (Bettelampeln) mehr. Es sind jetzt "Blindenampeln". Der Sensor an der Ampel hat als Symbol drei Punkte, das Blindensymbol. Die einzige Funktion die bei Betätigung ausgelöst wird ist das Umschalten von Knackton auf Piepton. So lange die Fußgängerampel grün zeigt gibt es den Piepton. Weil der Sensor auch von Sehenden sehr oft betätigt wird, darum sind meine Nachbarn, die ihre Wohnung an der Steilshooper Str. - Ecke Richeystr. haben, genervt. Besonders wenn bei gutem Wetter die Fenster geöffnet sind. Auch möchte ich noch darauf hinweisen, das es keinen Sinn macht den Sensor mehrmals, durch liegen lassen der Hand auf dem Sensor, oder Betätigung eines nicht vorhanden "Polizeiknopfes" unten am Sensor zu betätigen. Das sind alles "alternative Fakten" aus den "sozialen" Medien. Wenn der Sensor einmal betätigt wurde, dann wird der Ablauf gestartet und alles andere hat keinen Einfluss auf die Ampelphase. Sie können ja mal die Zeit messen um sich selbst zu überzeugen und sagen sie es auch ihren bekannten und Nachbar, damit das ewige Gepiepse aufhört.

  • #6

    Appelhoffweiher (Mittwoch, 17 Januar 2018 13:50)

    @Ingo Starsonek: Was schlagen Sie als Lösung vor?