Was ist die Evang. Stadtmission Bramfeld?

Viele von Ihnen sind sicherlich schon mal an der Stadtmission Bramfeld in der Steilshooper Allee vorbeigegangen. Aber was verbirgt sich hinter der Stadtmission? An der Wand steht der Spruch „Ankommen. Bleiben wollen.“. Viele meinen eine Sekte?

Weitgefehlt, die evangelische Stadtmission arbeitet innerhalb der evangelischen Kirche und trägt sich ohne Kirchensteuer. Andrea Reuter die Frau vom Pastor, ist sozialpädagogische Assistentin bei der Kita Gerorg-Raloff-Ring und ist seit Jahren engagiert im Stadtteilbeirat Appelhoff. Ihr Mann, Pastor Ulrich Reuter, unterstützt den Beirat seit Jahren aktiv. Beispielsweise bietet er jede Woche Fußball für Kinder im Appelhoffweiher an oder unterstützt das Stadtteilfest eifrig.

Immer wieder stellen Anwohner die Frage, was verbirgt sich hinter der Ev. Stadtmission Bramfeld. Diese Fragen richten wir an den Pastor Ulrich Reuter.

Lieber Uli, was antwortest du Anwohnern in zwei Sätzen, was die Ev. Stadtmission Bramfeld ist und wofür sie steht?

Die Ev. Stadtmission ist eine moderne und offene Kirche und für Jung und Alt ein geistliches Zuhause. Menschen kommen gern bei uns an, erfahren Gottes Nähe in ihrem Alltag und entdecken den Glauben an Jesus Christus. Bei der Frage, wofür wir stehen, kann ich mit zwei Worten antworten: "Füreinander- Miteinander.

 

Du sagst die Kirche steht für die zwei Worte „Miteinander. Füreinander.“. Was macht ihr für die Bewohner im Quartier Appelhoff?

Jeden Donnerstag bieten wir einen Lauftreff für Anfänger an. In den warmen Monaten spiele ich Fußball am Spielplatz am Appelhoff mit den Kindern vor Ort und seit Neustem treffen wir uns jetzt auch in den Wintermonaten, um in unserem Jugendhaus mit der Playstation und am Kicker Fußball zu spielen. Wir organisieren jährlich ein Laternenfest am Appelhoff. Unsere neuen Anwohner im Olewisch haben wir mit einer Brot & Salz-Aktion begrüßt und unser Quartier mit vorgestellt. Alle zwei Jahre machen wir Lego-Bautage, davon wurde ja bereits im Newsletter berichtet. Am jährlichen Weihnachtsanspiel nehmen regelmäßig Kinder aus unserem Quartier gerne daran teil.

 

Oh okay. Das reicht erstmal. Das ist ja wirklich viel. In diesem Jahr habt ihr euer Jugendhaus eröffnet. Was verbirgt sich dahinter?

Unser Jugendhaus steht im Garten und ist etwa 22qm groß und bietet die Möglichkeit zum Chillen, Zocken und Kickern. Wir nutzen den Raum für unsere Kinder- und Jungendarbeit. Wer gerne mal reinschauen will, unsere Türen stehen für jeden offen.

 

Du hast erzählt, dass ihr in den Sommermonaten am Appelhoffweiher Fußball spielt und in den Wintermonaten die Aktivitäten in das Jugendhaus verlagert habt. Wie viele Kinder/Jugendliche, in welchem Alter sind immer bei euch?

Das ist sehr unterschiedlich. Im Sommer sind wir zwischen 8 und 24 Kinder, im Alter ab 5 Jahren. Unser Winterspielangebot ist neu, wir sind zurzeit etwa 4 bis 8 Kinder ab 10 Jahren und treffen uns auch immer dienstags ab 16 Uhr. Auf jeden Fall hatten wir bis jetzt immer viel Spaß zusammen.

 

Vielen Dank für das nette Gespräch. Ich habe nunmehr auch einen Eindruck, was sich hinter der Ev. Stadtmission verbirgt. Vielen Dank an euch für die ganzen ehrenamtlichen Tätigkeiten, die ihr im Quartier übernimmt. Weiter so! (Sandro Kappe)

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0