Ruhestörung nach 23 Uhr - Schlafen kaum möglich

Immer wieder in der Nacht müssen wir laute Geräusche aushalten, die unsere Nachruhe einschränken. Das ist nicht nur am Wochenende, sondern auch in der Wochenende ein Problem. Anrufe bei der Polizei helfen nicht. Man wird nur vertröstet. Ein Zustand, der nicht haltbar ist. Der Arbeitgeber nimmt darauf keine Rücksicht, dass man durch Ruhestörungen nicht ausgeschlafen ist. 

Der Zustand besteht seit Jahren, doch es passiert einfach nichts. Ruf man die Polizei an, wird man lediglich vertröstet. So kann es nicht weiter gehen!

Der Stadtteilbeirat hat sich daher mit einem Appell an die Polizei gewandt. Wir hoffen auf eine zeitnahe Lösung!

 

Was meinen Sie?

 

(Autor: Sandro Kappe)

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Kommentare: 6
  • #1

    Reim (Freitag, 20 April 2018 20:05)

    Endlich wurde dieses Problem angesprochen. Am Tag ein Baulärm und noch der Spielplatz 24 Stunden mit Kindern aus sämtlichen Kitas Gruppenweise, dann die Schulkinder, Erwachsenen Menschen, die bis spät in die Nacht schreien, laute Musik machen. Es ist keine Erholung, besonders für Berufstätige. Es wäre sinnvoll schon ab 22 Uhr eine Ruhezeit einzuführen.

  • #2

    Karin (Samstag, 21 April 2018 08:15)

    Der Baulärm ist ab 17 Uhr vorbei !! Da ist doch jeder Berufstätige auf der Arbeit. Alle , die hier wohnen befinden sich im Familien Wohnbereich. Kita Kinder ,müssen auch ihre Umgebung erkunden. Warum sonst haben wir so ein tollen Spielplatz.
    Schlimmer finde ich die Parkplatz Situation im Georg-raloff-Ring..

  • #3

    Andy (Montag, 23 April 2018 13:15)

    Ich frage mich, wann und wo dort Lärm verursacht wird. Ich wohne zum Weiher hin und habe abends/nachts das Fenster schräg und nehme das Geschilderte nicht wahr.

    Und was für eine Lösung? Es gibt keine. Man kann sich aber jeweils auf das HmbLärmSchG und Teile des BGB berufen.

    LG

  • #4

    Ein Nachbar (Samstag, 28 April 2018 22:26)

    Lieber Andy,

    der Lärm kommt nicht vom See, sondern vom Spielplatz. Besonders stark sind die Nachbarn aus den Hausnummern 38 und 40 davon betroffen. Misst man die Winkel von außen, so stoßen die Außenwände der beiden Häuser direkt neben dem Spielplatz in einem Winkel von 90 Grad zusammen. Der Schall vom Spielplatz wird dort ähnlich wie in einer Flüstergalerie (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCstergew%C3%B6lbe ) eingefangen und in Richtung der Fenster reflektiert.

    Der Platz wird von vielen Menschen genutzt, was an sich ja toll ist. Am frühen Abend sind es oft Familien, am späten Abend sind es meist Jugendliche oder Jungerwachsene. Die meisten sind sehr, sehr nett und bringen beste Laune mit. Vielen Spielplatzbenutzern ist gar nicht bewusst, dass sich ein paar Meter hinter den Bäumen die Schlafzimmerfenster verstecken. Spricht man sie freundlich an und ist beim Feiern nicht zu viel Alkohol im Spiel, reagieren die meisten freundlich bis betroffen. Dazu muss man sich aber aus dem Bett schwingen, nach draußen gehen und sie persönlich ansprechen. Aus dem Fenster zu rufen und freundlich um Ruhe zu bitten hat bislang leider genau die entgegengesetzte Wirkung gezeigt.

    Es sind keineswegs stets die gleichen, sondern immer wieder „neue“ Jugendliche. Oft fühlen sie sich ungerecht behandelt: sie können nicht verstehen, warum sich nicht „nur einmal im Jahr mal feiern dürfen“. Und genau hier liegt das Problem: es ist eben nicht nur einmal oder fünfmal oder zehnmal im Jahr etwas lauter, sondern an die 200 Tage im Jahr. Und das muss man jeder Gruppe immer wieder von vorne erklärt werden.

    Größere Besäufnisse erkennt man nachts an der lauten Musik, lautem und oft aggressivem Gebrülle und morgens an den zerbrochenen Wodkaflaschen und anderem Müll. Oft machen dort nachts (zwischen 24 Uhr und 4 Uhr morgens) auch Grüppchen einen Zwischenaufenthalt, wenn sie woanders gefeiert haben. Die modernen Bluetooth-Aktivboxen sind meist dabei. In warmen Nächten wird nachts (nach 24 Uhr) Basketball gespielt. Einmal hat eine Gruppe um 3 Uhr morgens ein Wetthüpfen auf dem Trampolin gemacht. Einer ist gehüpft, die anderen haben laut mitgezählt. Irgendwann einmal konnte ich nicht mehr und bin nach unten gegangen; beim Zählen waren sie bei über 200 angelangt. Der Turm für die Rutsche ist ein beliebter Ort für persönliche Gespräche. Schon so mancher Beziehungskrise und so mancher verheulten Beste-Freundinnen-Unterhaltung konnte ich wortwörtlich aufgezwungenermaßen folgen, weil der Turm nur wenige Meter vom Fenster entfernt ist.

    Wenn du von all dem nichts mitbekommst, dann darfst du dich glücklich schätzen. Vermutlich wohnst du in einer Hausnummer abwärts der 34. Und wahrscheinlich bekommst du just in dieser Stunde, in dem ich diese Zeilen schreibe, nichts mit von der vergnügten Runde unten am See (laute Unterhaltung, Musik aus der Konserve).

    Nicht jeder geht nachts mit einer Gesetzessammlung spazieren, deshalb könnte ein erster Schritt der Lösung darin bestehen, dass man die Besucher durch ein Schild darauf hinweist, dass in unmittelbarer Nähe Menschen wohnen und sie deshalb ab 22 Uhr die Nachtruhe einhalten mögen.

    Eine etwas weitergehende Lösung könnte darin bestehen, dass man für die jungen Leute einen „sicheren“ Ort schafft, an dem sie sich nachts treffen können und an dem sie ungezwungen laut sein können, ohne irgendwelche Nachbarn zu stören.

    Ein Nachbar

  • #5

    Dick, Reinhold (Mittwoch, 16 Mai 2018 13:05)

    Anonyme Kommentare kann ich garnicht leiden. Mutig sein.

  • #6

    1 (Montag, 23 Juli 2018 22:56)

    22:55 Partylärm, laute Musik

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